Dreigestirn  Vorstand    Ministerium   Betreuer & Trainer   Sponsoren   Mitgliedschaft


Narrhalla-Geschichte

Von damals bis heute …

Am 4. Dezember 1948 wurde im Karlshaus, Seilerstraße, die „Große Frankfurter Karnevalgesellschaft NARRHALLA 1948 e. V.“ gegründet. Zur Aufgabe hatten sich die Initiatoren die Pflege der Geselligkeit und des karnevalistischen Brauchtums gestellt. Im ersten Jahr wurden Karnevalveranstaltungen von vielen großen und kleinen Vereinen besucht, um somit den Namen unserer Gesellschaft nach außen bekannt zu machen. Bereits in der Saison 1949/50 veranstaltete eine Handvoll mutiger Mitglieder die erste Sitzung, im Volkshaus Enkheim, mit großen Erfolg.

Wie es damals so Sitte war, hatte man auch eigenes Prinzenpaar, mit dazugehörigen Pagen.Das Prinzenpaar wurde aus den Reihen der Mitglieder gestellt.

Der erste Maskenball wurde am 21. Januar 1950 im Dachsbau durchgeführt. Leider war es zu dieser Zeit noch sehr schwer, geeignete Räumlichkeiten zu finden. So führte der Weg der Veranstaltungen vom Volkshaus Enkheim über den Dachsbau, Gaststätte Bühling (die lange als Vereinsheim diente), Hommes-Eck, Homburger Hof, Schlachthof-Gaststätten, Turnhalle am Sandweg, Rathaus-Kasino zum Zoo-Gesellschaftshaus 1967. Sicherlich mit ein Zeichen dafür, dass unsere Sitzungen bei unseren Freunden und Bekannten immer besser ankamen.

In der Saison 1959/60 wurde unsere Damen-Garde gegründet. Zu dieser Zeit hatte der Verein fast 100 Mitglieder. Am 1. Januar 1960 wurde der Fanfarenzug gegründet, durch den der Verein einen neuen Aufschwung erlebte. Die Mitgliederzahl stieg auf etwa 300. Doch ergaben sich dadurch viele neue Probleme. Wo sollte man Räume hernehmen zum Üben und Proben, wo konnte man Kostüme und Uniformen lagern und instand halten. Das Archiv wurde immer größer und umfangreicher und bereitete den Verantwortlichen manch schlaflose Nacht.

Durch Zufall oder besser gesagt der Not gehorchend, entdeckte man in der Freiligrathstraße 9a einen ehemaligen Luftschutzbunker. Nach kurzer Verhandlung mit der zuständigen Behörde, konnte man eine Etage anmieten. Es kam nun ein hartes Stück Arbeit auf die Aktiven des Vereins zu. Mit viel Fleiß und finanziellem Engagement konnte nach entsprechendem Umbau unser Vereinsheim Anfang 1973 in Betrieb genommen werden.

Im Jahre 1977 erfolgte dann die Erweiterung durch einen größeren Clubraum. Diese Maßnahem wurde erforderlich, da die Zahl der Aktiven unserer Gesellschaft in den Kooperationen Musikzug, Damen-, Midi- und Kindertanzgarde, Ministerium, Vortragende und Vorstand auf über 100 anwuchs. Hinzu kamen noch die Hobby-Fußballer und die passiven Mitglieder, welche auch am Vereinsgeschehen teilhaben wollten.

Im Jahre 1986 flatterte dem Verein dann eine Kündigung zum 31. Dezember 1987 ins Haus, mit der Begründung, man wolle den Bunker als Atomschutzbunker umbauen. Alle Eingaben bei Bund und Land waren vergebens. Man erreichet einen Aufschub bis 30. April 1988.

Nach vielen Mühen gelang es durch Mithilfe einiger Magistratsherren, einen, der Berufsfeuerwehr gehörenden Luftschutzbunker im Riederwald zu bekommen. Dieser Bunker stand seit April 1945 unbenutzt leer und man konnte einen längeren Mietvertrag abschließen. Wieder einmal erging der Appell an alle Mitglieder, beim Um- bzw. Ausbau mitzuhelfen. Nach Abschluss der Saison 1987 begann sofort der Ausbau. Dieser Aus- bzw. Umbau des neuen Clubheims war nur möglich, durch die Initiative unseres 1. Vorsitzenden, sowie unseres Schatzmeisters, der jede Mark sicher anzulegen wusste und der tatkräftigen Mithilfe von vielen aktiven Mitgliedern. So konnte innerhalb von 6 Wochen der Umzug erfolgen und unser Clubheim in der Schäfflestraße 18 in Betrieb genommen werden.

1997 wurden noch einmal größere Umbaumaßnahmen notwendig, da durch neue Brandschutzverordnungen die Türen, die Beleuchtung und die Belüftung unzureichend beziehungsweise veraltet waren. Mit Hilfe von vielen Spenden der Mitglieder an den Verein und wiederum mit dem Engagement und dem Fleiß der aktiven Mitglieder gelang es, die geforderten Brandschutzvorschriften zu erfüllen und das Clubheim zu erhalten.

Am 5. Dezember 1998 feierte unsere Gesellschaft mit einer akademischen Feier gebührend ihr 50jähriges Bestehen. Bei einem gemütlichen Beisammensein wurden Laudatien von befreundeten Vereinen der „Narrhalla“ gehalten und auch ein buntes Programm eröffnete den Gästen die herzliche Stimmung, welche unsere Mitglieder zu pflegen wissen.

Sollten Sie, liebe Leser, mehr über uns erfahren wollen, „Spaß an der Freud“ und Sinn für Humor haben, besuchen Sie uns einmal in unserem Vereinsheim. Haben Sie oder eine Ihrer Familienangehörigen Lust bei uns mitzutun – Sie sind uns herzlich willkommen. Unser Vereinsheim ist dienstags und freitags ab 17.00 Uhr geöffnet. F.K.G. NARRHALLA 1948 e. V., Schäfflestraße 18, 60386 Frankfurt am Main (Riederwald), Telefon (0) 69 . 42 50 50, Telefax (0) 69 . 42 50 10.